Deutscher Familienverband - Willkommen

Der Deutsche Familienverband (DFV) setzt sich für Kinder und ihre Eltern ein. Der DFV ist ein wichtiger Partner in der Familienpolitik.
  1. Grußwort zum 20. Jubiläum der Täterberatungsstelle ProMann

    Sehr geehrte Mitarbeiter der Beratungsstelle ProMann, liebe Mitglieder des Deutschen Familienverbandes, geschätzte Damen und Herren,

    als Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes freue ich mich sehr, heute hier zu sein und ein Grußwort zum 20-jährigen Jubiläum der Täterberatungsstelle ProMann sprechen zu dürfen.

    Vor genau 20 Jahren startete ProMann als Modellprojekt des sachsen-anhaltinischen Ministeriums für Soziales. Auslöser war der Aktionsplan I zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen der Bundesregierung. Ein wichtiger Punkt dabei war die Etablierung der Täterarbeit, das heißt einer täterbegleitenden Beratung durch geschulte Fachkräfte.

    Da körperliche Gewalt in Beziehungen überwiegend von Männern ausgeht und Männer durch bestehende Beratungsangebote kaum erreicht worden waren, hielt es der Deutsche Familienverband Landesverband Sachsen-Anhalt für besonders wichtig, ein gezieltes und spezialisiertes Angebot für gewalttätige Jungen und erwachsene Männer zu schaffen.

  2. Familiäre Gesundheit im Mittelpunkt: Neuer Wegeweiser in Zusammenarbeit mit dem Bundesgesundheitsministerium erschienen

    Der Deutsche Familienverband (DFV) und 44 Institutionen einigen sich auf gesundheitspolitischeEckpunkte in der Gesundheitsförderung und Prävention bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Der Wegeweiser setzt neue Leitlinien für eine auf Familien ausgerichtete Gesundheitspolitik

    (Berlin). „Familie ist und bleibt für Kinder der erste Lernort für Gesundheit. Gerade in der Familie werden die wichtigsten Weichen für eine gute und gesunde Entwicklung von Kindern gelegt“, sagt Sebastian Heimann, Bundesgeschäftsführer des DFV. „Mit dem Wegeweiser bekommt die familiäre Gesundheitserziehung endlich den richtigen Stellenwert – und zwar als zentraler Bestandteil der institutionellen Gesundheitsförderung und Prävention bei Kindern und Jugendlichen.“

  3. Junge Wissenschaftler zu Besuch beim DFV

    Der DFV unterstützte als Kooperationspartner die Hochschule Magdeburg-Stendal bei der Durchführung des DAAD – Projektes „Soziale Arbeit mit Geflüchteten“ unter der Leitung von Prof. Dr. Rahm Hajji.

    Im Rahmen des Forschungsprojektes und der damit verbundenen Studienreise waren Studierende und Lehrende der Al Balqa University (Jordanien), der An-Najah University (Palästina), der Hochschule Magdeburg-Stendal und der Hochschule Neubrandenburg für einen Tag zu Gast im Bürgerhaus des Deutschen Familienverbandes Sachsen-Anhalt (DFV).

  4. Interview: Was hat sich in Deutschland in den letzten Jahren im Bereich Familienpolitik verändert?

    Interviewanfrage des französischen Frauenmagazin "Femmes ici et ailleurs".
    Beantwortet durch Sebastian Heimann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes (DFV).

    Was hat sich in Deutschland in der letzten Jahren im Bereich Familienpolitik verändert?

    Angesichts fallender Geburtenraten, einer bis heute ungelösten Kinder- und Familienarmut und der damals stagnierenden deutschen Wirtschaft (EU-weit galt die Bundesrepublik als „der kranke Mann Europas“) wurde vor 15 Jahren ein Kurswechsel in der Familienpolitik eingeläutet, der sich bis heute fortsetzt.

    Unter dem Dach einer „Allianz für Familie“ hatte die Familienpolitik mit der Wirtschaft ein enges Bündnis geschlossen. Es galt die Geburtenrate zu steigern, qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen und die „stille Reserve“, also Frauen mit jungen Kindern, für die Wirtschaft zu mobilisieren. Ob die bis heute getroffenen Maßnahmen allen Eltern und Kindern zugute kommen, darf bezweifelt werden.

  5. DFV trauert um Ehrenpräsident Manfred Omankowsky

    Manfred Omankowsky, Mitstreiter im Deutschen Familienverband für fast vier Jahrzehnte, ist vergangenen Monat im Alter von 92 Jahren gestorben. Bis zuletzt war er beim DFV aktiv. Sein direkter Charakter und sein ungetrübter Blick für die Sache werden dem Verband nachhaltig fehlen.

    Am 18. Mai nahm Manfred Omankowsky noch an der Sitzung des Bundesverbandsrates in Berlin teil. Wieder einmal zeigte er während einer Diskussion, dass er ein Freund offener Worte war – ohne dabei den Humor zu verlieren. Die Zukunft des DFV lag ihm am Herzen. Seit 1971 war er dem Deutschen Familienverband verbunden: als Präsident des Bundesverbandes zusammen mit Rudolf Charlier, aber vor allem auch als Vorsitzender des Landesverbandes Berlin (von 1974 bis 1999 mit kurzer Unterbrechung). Bald hätte er zudem sein 20-jähriges Jubiläum als Ehrenpräsident des DFV feiern können.