Deutscher Familienverband - Willkommen

Der Deutsche Familienverband (DFV) setzt sich für Kinder und ihre Eltern ein. Der DFV ist ein wichtiger Partner in der Familienpolitik.
  1. Interview: Was hat sich in Deutschland in der letzten Jahren im Bereich Familienpolitik verändert?

    Interviewanfrage des französischen Frauenmagazin "Femmes ici et ailleurs".
    Beantwortet durch Sebastian Heimann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes (DFV).

    Was hat sich in Deutschland in der letzten Jahren im Bereich Familienpolitik verändert?

    Angesichts fallender Geburtenraten, einer bis heute ungelöster Kinder- und Familienarmut und der damals stagnierenden deutschen Wirtschaft (EU-weit galt die Bundesrepublik als „der kranke Mann Europas“) wurde vor 15 Jahren ein Kurswechsel in der Familienpolitik eingeläutet, der sich bis heute fortsetzt.

    Unter dem Dach einer „Allianz für Familie“ hatte die Familienpolitik mit der Wirtschaft ein enges Bündnis geschlossen. Es galt die Geburtenrate zu steigern, qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen und die „stille Reserve“, also Frauen mit jungen Kindern, für die Wirtschaft zu mobilisieren. Ob die bis heute getroffenen Maßnahmen allen Eltern und Kindern zugute kommen, darf bezweifelt werden.

  2. DFV trauert um Ehrenpräsident Manfred Omankowsky

    Manfred Omankowsky, Mitstreiter im Deutschen Familienverband für fast vier Jahrzehnte, ist vergangenen Monat im Alter von 92 Jahren gestorben. Bis zuletzt war er beim DFV aktiv. Sein direkter Charakter und sein ungetrübter Blick für die Sache werden dem Verband nachhaltig fehlen.

    Am 18. Mai nahm Manfred Omankowsky noch an der Sitzung des Bundesverbandsrates in Berlin teil. Wieder einmal zeigte er während einer Diskussion, dass er ein Freund offener Worte war – ohne dabei den Humor zu verlieren. Die Zukunft des DFV lag ihm am Herzen. Seit 1971 war er dem Deutschen Familienverband verbunden: als Präsident des Bundesverbandes zusammen mit Rudolf Charlier, aber vor allem auch als Vorsitzender des Landesverbandes Berlin (von 1974 bis 1999 mit kurzer Unterbrechung). Bald hätte er zudem sein 20-jähriges Jubiläum als Ehrenpräsident des DFV feiern können.

  3. Internationaler Kindertag: DFV warnt vor Risiken von digitalem Spielzeug

    Smart Toys erfreuen sich weltweit großer Beliebtheit. Laut dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) stellt Deutschland den fünftgrößten Markt in diesem Segment. Problematisch ist jedoch, dass dieses Spielzeug für Kinder Risiken birgt. Der Deutsche Familienverband (DFV) appelliert an das Fürsorgeempfinden von Eltern und fordert Hersteller zu Transparenz auf

    (Berlin). Lern-Tablets für Kinder, sprechende Teddybären oder Schnuller, die die Temperatur des Babys anzeigen – die Bandbreite der Smart Toys ist groß. Sie sollen das interaktive Lernen von Kindern fördern und Eltern bei der Kinderbetreuung unterstützen. Doch neben seinen Vorteilen bietet intelligentes Spielzeug auch Gefahren: Smart Toys nehmen die Handlungen von Kindern über Kameras, Sensoren oder Mikrofone auf. Handelt es sich um internetfähige Smart Toys, gehen Daten an externe Server, die außerhalb der Kontrolle von Eltern liegen.

  4. Neuer gesetzlicher Feiertag: Tag der Familie soll arbeitsfrei werden

    Der Deutsche Familienverband (DFV) regt an, den Internationalen Tag der Familie am 15. Mai zum jährlichen arbeitsfreien Feiertag in Deutschland zu erklären

    (Berlin). Trotz vieler und guter Bemühungen der Bundesregierung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist die Wirtschaft zum Taktgeber des Familienlebens geworden. Für Familien ist Zeit eine sehr knappe Ressource, über die sie größtenteils nicht mehr frei verfügen können. Mit einem Familien-Feiertag wird man den Forderungen von Eltern und Kindern gerecht, mehr Zeit füreinander haben zu können.

    „Ohne Familien ist kein Staat zu machen“, sagt Klaus Zeh, Präsident des DFV. „Die Bundesregierung setzt mit einem Familien-Feiertag ein weit sichtbares Zeichen und schärft das Bewusstsein für die vielfältigen Leistungen von Familien, von der die gesamte Gemeinschaft profitiert. Der Familie Zeit füreinander zu lassen, ist Ausdruck einer modernen und zukunftsgewandten Familienpolitik.“

  5. Familie Zukunft für Europa: Rede des DFV-Verbandspräsidenten zur Europa-Familiendeklaration

    Zum 65. Jubiläum des Landesverbandes Baden-Württemberg stellte Dr. Klaus Zeh, Präsident des Deutschen Familienverbandes (DFV), die Europa-Familiendeklaration vor. Anwesend waren Familien aus ganz Baden-Württemberg sowie Bärbl Miliech, Staatssekretärin für Soziales und Intergration in Baden-Württemberg, und Alexander Schoch, Landesvorsitzender des DFV Baden-Württemberg und Mitglied des Landtages (Bündnis 90/Die Grünen).

    Vollständige Rede von DFV-Präsident Dr. Klaus Zeh (12. Mai 2019)

    Sehr geehrte Frau Staatssekretärin Mielich, sehr geehrter Herr Bonde, sehr geehrter Herr Abgeordneter Schoch, sehr geehrter Herr Heimann, und vor allem: Liebe Familien – und heute am Muttertag ganz besonders: Mütter – aus ganz Baden-Württemberg!  

    Zunächst einmal: Herzlichen Dank für die Einladung in den Europapark Rust und herzlichen Glückwunsch zu 65 Jahren DFV in Baden-Württemberg im Dienst für die Familie. Alleine dieses große Jubiläum wäre eine eigene Rede wert! Aber wir haben noch einen weiteren hochaktuellen Anlass, auf den DFV aufmerksam zu machen: Ich darf Ihnen heute die Europa-Familiendeklaration des Deutschen Familienverbandes vorstellen. Bis zu den Europawahlen am 26. Mai und während der gesamten Legislaturperiode des Europäischen Parlaments werden wir uns damit in die Europapolitik einmischen, damit die nächsten fünf Jahre in Europa Jahre für die Familie werden.