Deutscher Familienverband - Willkommen

Der Deutsche Familienverband (DFV) setzt sich für Kinder und ihre Eltern ein. Der DFV ist ein wichtiger Partner in der Familienpolitik.
  1. Familiengerechte Politik für starke Kinderrechte

    Zum 30. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention fordert Verbandspräsident Klaus Zeh eine familiengerechte Gesamtpolitik für die Umsetzung von Kinderrechten in Deutschland.

    (Berlin). Kinder haben ein Recht auf Wohlergehen sowie auf angemessene Lebensverhältnisse und Unterhalt. Damit es ihnen gut geht, muss es auch ihren Familien gut gehen. „Familien, insbesondere solche mit mehreren Kindern, sind jedoch armutsgefährdet“, sagt Klaus Zeh, Präsident des DFV. Im Horizontalen Vergleich zeigt der Familienverband seit Jahren, dass schon eine Familie mit zwei Kindern und einem durchschnittlichen Einkommen von 35.000 Euro – nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben – unter die Armutsgrenze rutscht. „Armut trifft heute nicht nur einkommensschwache Familien, sondern ragt bis in die Mittelschicht hinein. Ein Gehalt genügt nicht mehr, um die Familie zu versorgen“, so Zeh.   

  2. Verbraucherverbände: Notwendige Reformen für bezahlbares Wohnen

    Deutscher Familienverband (DFV), Verbraucherverbände und Gewerkschaften veröffentlichen gemeinsames Positionspapier.

    (Berlin). Bezahlbarer Wohnraum ist in Ballungsräumen zur umkämpften Mangelware geworden. „Überhöhte Mietpreise drängen Menschen zunehmend an den Rand der Existenz. Insbesondere Familien haben unter explodierenden Mieten zu leiden. Es findet sich kaum noch bezahlbarer Wohnraum für eine Familien mit zwei, drei oder vier Kindern“, sagt Sebastian Heimann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes.

    Der DFV fordert mit mehreren Verbraucherverbänden und Gewerkschaften Reformen, damit Wohnen wieder bezahlbar wird. Das heute veröffentlichte Positionspapier der insgesamt 13 Organisationen nennt hierzu konkrete Vorschläge.

  3. Halbzeitbilanz Große Koalition: Kaum Aufbruch für Familien

    Glaubt man der Halbzeitbilanz läuft es ziemlich gut in der Familienpolitik der Bundesregierung. Der Deutsche Familienverband (DFV) kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Gute Noten gibt es für das Baukindergeld und das Gute-Kita-Gesetz. Unzureichend sind Maßnahmen der Bundesregierung gegen Kinderarmut und in der Rentenpolitik.

    (Magdeburg). Für den Deutschen Familienverband ist die bisherige familienpolitische Leistung der Bundesregierung durchwachsen. Müsste man ein Zwischenzeugnis ausstellen, wäre sie versetzungsgefährdet. „Noch immer ignoriert die Große Koalition die verfassungsmäßig notwendige Beitragsentlastung von Familien in der Sozialversicherung“, sagt Verbandspräsident Klaus Zeh im DFV-Bundesverbandsrat in Magdeburg.

  4. Abschlussbericht zu Kinderrechten im Grundgesetz: Wahlrecht für Kinder weiterhin unberücksichtigt

    (Berlin). Die Arbeitsgruppe von Bund und Ländern zur Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz hat vor wenigen Stunden ihren Abschlussbericht vorgelegt. Auffallend ist, dass in dem Dokument über 237 Seiten kein Wort zum Wahlrecht für Kinder zu finden ist. „Tatsächliche Beteiligungsrechte für Kinder – also das aktive Wahlrecht – spielen keine Rolle im Abschlussbericht“, sagt Sebastian Heimann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes (DFV).

    Kinderrecht ist in erster Linie Wahlrecht. Denn nur wer wählen kann, hat die Möglichkeit in einer Demokratie mitzubestimmen. Wer Kinderrechte ernst nimmt, fasst als erstes das Wahlrecht ins Auge. „Die Bund-Länder-Gruppe zur Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz klammert das wichtigste demokratische Grundrecht aus. Fast 14 Millionen Kindern und Jugendlichen in Deutschland bleibt das Wahlrecht auf Bundesebene weiterhin verwehrt“, so Heimann.

  5. Menschen wollen Konflikte lösen

    Im April ist der erste Mediationskurs unter der Leitung von Elisabeth Hosp beim DFV Sachsen-Anhalt gestartet. Die erfahrene Mediatorin aus Magdeburg hat den Ausbildungskurs von Olaf Friedersdorf übernommen – und setzt neue Akzente. Seit mehr als 20 Jahren bildet der DFV nun bereits Mediatorinnen und Mediatoren aus.

    Frau Hosp, was können Sie zum Start des diesjährigen Ausbildungskurses sagen?

    Wir haben eine bunt gemischte Gruppe mit Studentinnen und Studenten verschiedener Studienrichtungen, aber auch Berufstätige aus dem Personalmanagement, dem pädagogischen Bereich sowie eine Architektin. Männer sind im Kurs aber unterrepräsentiert. Das ist schade, denn sie bringen weitere Perspektiven mit ein.

    Was ist der Vorteil von Mediation, wo wird sie angewendet?

    Mediation kann überall da angewendet werden, wo Menschen miteinander in Kontakt treten und eben in einen Konflikt geraten. Beispiele sind Erbschaftsstreitigkeiten, Konflikte in einer Paarbeziehung oder zwischen Nachbarn. Auch in Unternehmen, Vereinen oder anderen Organisationen sowie im schulischen Bereich werden Mediatoren gebraucht.