Deutscher Familienverband - Willkommen

Der Deutsche Familienverband (DFV) setzt sich für Kinder und ihre Eltern ein. Der DFV ist ein wichtiger Partner in der Familienpolitik.
  1. Wahlprogramme im Familien-Check: Wahlprüfsteine 2017

    (Berlin). Der Deutsche Familienverband hat anlässlich der Bundestagswahl die Wahlprogramme von sechs Parteien einem scharfen „Familien-TÜV“ unterzogen und mit zentralen Anforderungen an eine nachhaltige Familienpolitik verglichen.

    „Am 24. September werden 11 Millionen Familien über die Zusammensetzung des Bundestages mitentscheiden. Mit den Wahlprüfsteinen geben wir Eltern eine vollständige Analyse der relevanten Wahlprogramme zur Familienpolitik in die Hand“, sagt Klaus Zeh, Präsident des Deutschen Familienverbandes.

  2. Wahlrecht ab Geburt: Deutsche Liga für das Kind unterstützt Wahlrechts-Kampagne

    (Berlin). Am 24. September wird der Deutsche Bundestag gewählt. Doch 13 Millionen Bundesbürgern wird das Grundrecht wählen zu dürfen verwehrt. Sie sind jünger als 18 Jahre.

    Zum Weltkindertag schließt sich die Deutsche Liga für das Kind der Wahlrechts-Kampagne des Deutschen Familienverbandes an, die ein Wahlrecht ab Geburt fordert (www.wahlrecht.jetzt). 

    „Kinder sind Träger von Grundrechten und bei ihnen liegt die Zukunft unseres Gemeinwesens,“ sagt Prof. Dr. Sabine Walper, Präsidentin der Deutschen Liga für das Kind und Forschungsdirektorin am Deutschen Jugendinstitut. „Kinder haben ein Recht darauf, dass ihre Interessen verbindlich Gehör finden – vor allem im Parlament.”

    Dr. Klaus Zeh, Präsident des Deutschen Familienverbandes (DFV), begrüßt die Entscheidung der Liga, sich gemeinsam für ein allgemeines Wahlrecht einzusetzen. „Eine Demokratie braucht Demokraten. Vor allem junge Demokraten. Das Engagement der Deutschen Liga für das Kind ist ein klares Signal an die Politik. Wir brauchen eine Reform des Wahlrechts hin zum Familienwahlrecht. Eine repräsentative Demokratie darf nicht auf einen Großteil seines Wahlvolkes verzichten.“

  3. Familienreport 2017: Erwerbstätigkeit ist kein Allheilmittel

    (Berlin). Trotz einiger positiver Aspekte entwirft der Familienreport 2017 insgesamt ein besorgniserregendes Bild der Situation von Familien und der Familienpolitik.

    Positiv ist, dass junge Menschen sich Kinder wünschen – und immer mehr wünschen sich sogar drei und mehr Kinder. Dem steht allerdings die dramatische finanzielle Benachteiligung der Familien gegenüber, die neben Alleinerziehenden vor allem Mehrkindfamilien trifft. Fast jede dritte Paarfamilie mit drei und mehr Kindern lebt an der Armutsgrenze, bei Alleinerziehenden sind es mehr als die Hälfte. Kinderarmut ist Familienarmut – und diese ist nicht seit gestern bekannt. „Es ist ein gesellschaftlicher Skandal, dass in Deutschland drei Millionen Familien in Armut leben müssen“, sagt Sebastian Heimann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes.

  4. Familie ist kein Humankapital: Kritik an IW-Studie zu Mehrkindfamilien

    (Berlin). Mit Sorge beobachtet der Deutsche Familienverband die rasant wachsende Tendenz, Kinder und ihre Eltern ausschließlich nach ihrem volkswirtschaftlichen Nutzen zu beurteilen.

    „Mit der Einführung des Elterngeldes hatten die beiden größten Fraktionen im Bundestag einen grundlegenden Systemwechsel in der Familienpolitik eingeleitet. Anders als beim Erziehungsgeld ist das Elterngeld als konkrete Entgeltersatzleistung konzipiert. Begründet mit einer finanzierbaren Wahlentscheidung zwischen Erwerbstätigkeit und Kindererziehung wurden, auch für Akademikerinnen, Weichen gestellt, die mit raschen Schritten noch konsequenter den Weg für die `richtigen´ Lebensentwürfe vorgeben“, kritisiert Siegfried Stresing, Vizepräsident des Deutschen Familienverbandes.

  5. Deutscher Familienverband fordert schlüssiges Gesamtkonzept gegen Familienarmut 

    (Berlin). Einen konsequenteren Einsatz gegen Familienarmut fordert der Präsident des Deutschen Familienverbandes Klaus Zeh in der aktuellen Diskussion um Kinderarmut:

    „Kinderarmut ist immer Familienarmut. Wer Kinderarmut bekämpfen will, muss Familien stärken. Wir erkennen an, dass die Bundesfamilienministerin mit ihrem neuen Kindergeldmodell für Geringverdiener Verwerfungen beim Kinderzuschlag beseitigen will. Aber Familien brauchen nicht nur stückweise Lösungen. Sie brauchen ein rundes Konzept, das Entlastungen bei Steuern und Sozialabgaben, Kindergeld, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Bildung zusammendenkt und endlich wieder Mehr-Kind-Familien in den Blick nimmt. Dabei muss das Prinzip gelten, dass jedes Kind dem Staat gleich viel wert ist“, so Klaus Zeh.