Die Kampagne für Beitragsgerechtigkeit in den Sozialversicherungen

Bis heute zahlen 14 Millionen Eltern mit minderjährigen Kindern doppelt in die Sozialversicherungen ein - und zwar mit ihrem monetären und generativen Beitrag. Diese Doppelbelastung hat das Bundesverfassungsgericht kritisiert und den Gesetzgeber dazu aufgerufen, eine familiengerechte Sozialversicherung umzusetzen. Bis heute ist nichts passiert.

Wir jammern nicht mehr - wir klagen!

Mit der "Kampagne zur Beitragsgerechtigkeit in den Sozialversicherungen" haben sich nun die zwei größten Familienverbände in Deutschland zusammengetan, um eine zukunftsfähige Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung auf den Weg zu bringen.

Informationen dazu sind auf den Internetseiten beider Verbände www.deutscher-familienverband.de und www.familienbund.org sowie direkt auf der neuen Internetseite www.elternklagen.de zu finden.

Georg Zimmermann vom Familienbund der Katholiken (FDK) - und neben Hrn. Stresing Kampagnenleiter unserer Aktion „Wir jammern nicht – wir klagen!“ - hat in Freiburg ein Radio-Interview gegeben.

Es lohnt sich auf jeden Fall reinzuhören und dauert nur 4 Minuten.


baby nicht schuettelnWenn ihr Baby nicht aufhört zu weinen, können Eltern verzweifeln. Das Neugeborene nicht beruhigen zu können, verunsichert und macht Angst. Manchmal wissen Mutter oder Vater keinen anderen Ausweg, als ihr Kind zu schütteln. Doch das ist lebensgefährlich! Ein neu aufgelegter Flyer gibt nicht nur Tipps im Umgang mit dem schreienden Baby, er bietet auch weitere Informationen und weist auf Beratungsstellen hin. "Babys nicht schütteln!" ist ein Projekt des Thüringer Bildungsministeriums, des Familienministeriums, der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz und der Techniker Krankenkasse. Im Erfurter Family Club wurde er nun präsentiert.

Das Tolle: Der Flyer wird in fünf Sprachen veröffentlicht (Deutsch, Arabisch, Englisch, Russisch und Türkisch). Darüber freut sich Susanne Zwiebler, Landesgeschäftsführerin des DFV in Thüringen, besonders. In ihrem Family-Club am Erfurter Drosselberg suchen viele Eltern Rat und Unterstützung. "Gerade Menschen, die zum ersten Mal Eltern werden oder gerade geworden sind, nehmen hilfreiche Informationen und Unterstützung meist dankbar an. In den vergangenen Jahren ist der Bedarf an fremdsprachigen Informationen stark gestiegen. Besonders bei so lebenswichtigen Themen sollte niemand aufgrund von Sprachbarrieren auf Information, Beratung und Unterstützung verzichten müssen!"

Der neu aufgelegte, überarbeitete Flyer soll unter anderem in Kinderarzt-Praxen, Familienzentren, bei Hebammen, in Erziehungsberatungsstellen und Kinderschutzdiensten ausgelegt werden. Über die Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz kann er unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden.